Einladung zur Zuchtschau

Liebe Hundeführerinnen, liebe Hundeführer,

aufgrund der aktuellen Situation ist es uns dieses Jahr leider nur unter erschwerten Bedingungen möglich, eine Zuchtschau zu veranstalten. Nachdem uns dies jedoch sehr wichtig ist und natürlich am Herzen liegt, haben wir alles darangesetzt, dass eine Durchführung möglich wird. Dies ist jedoch mit einigen Covid 19 Auflagen und Richtlinien verbunden. Wir bitten um Ihr Verständnis, dass es dieses Jahr etwas anders abläuft. Folgende Punkte sind für Sie als Teilnehmer zu beachten:

Ort der Veranstaltung:
85072 Eichstätt, Parkhausstraße
Tontaubenschießplatz, Frauenberg<

Die Koordinaten lauten: Breitengrad 48.883436 Längengrad 11.185881

Anbei der Link via Google:
https://www.google.com/maps/place/Tontaubenschie%C3%9Fplatz/@48.883436,11.185881,17z/data=!4m12!1m6!3m5!1s0x0:0xae2ab0aebdcc8c60!2sTontaubenschie%C3%9Fplatz!8m2!3d48.8809439!4d11.187636!3m4!1s0x0:0xae2ab0aebdcc8c60!8m2!3d48.8809439!4d11.187636?hl=de-DE

– Aufteilung der Hunde in zwei Gruppen:
Rüden (egal welches Alter „Jüngsten-/Jugend-/Altersklasse) beginnen um 9:00 Uhr
Hündinnen (egal welches Alter „Jüngsten-/Jugend-/Altersklasse) beginnen um 11:00 Uhr.

Wir bitten um die rechtzeitige Anmeldung ca. 15 Minuten vor dem geplanten Beginn mit allen benötigten Unterlagen vor Ort (im Original die Ahnentafel, Impfbuch mit gültiger Tollwutimpfung, Nachweis zur Bezahlung des Nenngeldes) abzugeben.

– Das Mitbringen einer Mund-Nasen-Bedeckung ist Pflicht. Dieser muss sowohl bei der Anmeldung, beim Vorführen des Hundes als auch in näherem Kontakt mit anderen Anwesenden (außer es handelt sich um denselben Haushalt) getragen werden

– Das Formular zum Haftungsausschluss ist entweder vorab spätestens jedoch bei der Anmeldung vor Ort ausgefüllt und unterschrieben abzugeben

– Alle Teilnehmer müssen sich vor Ort in eine Anwesenheitsliste eintragen 

– Alle geltenden Abstands- sowie Hygieneregeln sind ein zu halten

– Bitte bringen Sie in diesem Jahr Ihre Verpflegung (Getränke und ggf. Brotzeit) selber mit, da eine Bewirtung durch uns nicht ermöglicht werden kann, aufgrund der Auflagen 

Wir bitten um Verständnis, dass vor Ort keine Toiletten vorhanden sind da wir uns diesmal nur im Freien aufhalten. 

Wir freuen uns auf Sie und wünschen Ihnen schon jetzt eine gute Anreise.

Viele Grüße und bleiben Sie Gesund.

Ihr Team der Landesgruppe Bayern

Notlösung Spurarbeit-Corona 2020

Liebe Hundeführer/innen, da die VJP ausgefallen ist, wurde die Notlösung Spurarbeit seitens des JGHVs in Zusammenarbeit mit den einzelnen Zuchtverbände ausgearbeitet und verabschiedet. Wir als Landesgruppe Bayern wollen für die Großen Münsterländer diese Notlösung umsetzen und Euch anbieten.

Wir sind aktuell dabei dies zu organisieren, Reviere mit guten besetzten Hasenbeständen im Süden, Norden und Mitte von Bayerns, Richter usw. anzufragen und Termine abzustimmen.

Aktuell planen wir diese Prüfung „Notlösung der Spurarbeit“ Ende Juli / Anfang August 2020 durchzuführen. Ein genaueres Datum sowie die Örtlichkeit können wir Euch aktuell noch nicht mitteilen, da dies von vielen Faktoren abhängt ein wesentlicher ist unter anderem die landwirtschaftliche Bewirtschaftung. Die Getreidefelder sollten möglichst abgeerntet sein und die Zwischenfrucht noch nicht im vollen Wachstum stehen, da dies regional sehr unterschiedlich ist, werden wir hier kurzfristig handeln um die optimalsten Voraussetzungen zu schaffen.

Daher bitten wir Euch, uns ab jetzt zu kontaktieren gerne auch unverbindlich, damit wir planen können.
Hierzu kontaktiert Herrn Peter Schimmel unseren Prüfungsleiter telefonisch +49 (0)163 7755843 oder am schriftlich per Mail unter pruefung-nord@gm-bayern.de.
Peter wird alle Interessierten aufnehmen, bevorzugt werden wir unsere GMs (VGM-Mitglied oder Nicht-Mitglied) berücksichtigen.

Die Prüfungsordnung zur Notlösung Spurarbeit-Corona 2020 zum NAchlesen findet Ihr hier.

Eure Landesgruppe Bayern

Zuchtschau in Bayern findet am 04. Juli 2020 statt

Liebe GM-Hundeführer/innen gute Nachrichten nach aktuellem Stand wird die Zuchtschau am 04.07.2020 stattfinden.

Der Zuchtwart in Abstimmung mit der Landesgruppenleitung hat ein Schutz- und Hygienekonzept sowie ein Parkplatzkonzept ausgearbeitet um Sie als Hundeführer sowie die Richter und beteiligten Helfer nicht zu gefährden.
Hierzu wurde unter anderem entschieden den Standort für die Durchführung der Zuchtschau zu verlegen.
Die Zuchtschau findet in Eichtstätt am Frauenberg auf dem Gelände des Tontaubenschießplatzes statt. Hier finden Sie den Google-Maps-Link zum Tontaubenschießplatz in Eichstätt.

Sollten Sie Fragen zum Ablauf oder Vorgehen haben, wenden Sie sich bitte an unseren Zuchtwart Reiner Lenz oder an die Landesgruppenleitung Thomas Pöferlein.

Bitte melden Sie sich wie in der Vergangenheit gewohnt über das Formblatt 1 an, damit wir die weitere organisatorische Planung voranschreiten kann. Weitere Informationen zur Anmeldung finden Sie unter Termine: Zuchtschau 2020

Bitte berücksichtigen Sie, dass Zuschauer und Begleitpersonen dieses Jahr aufgrund der besonderen Situation aktuell nicht erlaubt sind. Sollten sich wesentliche Änderungen ergeben, werden wir Sie über diese Internetseite informieren.

Die Teilnehmer, welche sich zur Zuchtschau anmelden, werden ein Informationsblatt zum Ablauf und weiteren wichtigen Informationen erhalten.

Prüfungsordnung „Notlösung Spurarbeit-Corona 2020“ beschlossen

https://www.jghv.de/index.php/258-pressemitteilung-im-mai-2020-zur-po-notloesung-spurarbeit-corona-2020

Die dynamische Entwicklung der Corona-Pandemie ließ eine Prüfung des Jagdgebrauchshundenachwuchses im Frühjahr 2020 nicht zu. Ende April forderte der Jagdgebrauchshundverband e. V. (JGHV) daher, entsprechend seiner Satzung, Vorstehhund-Zuchtvereine, Prüfungsvereine und Kreisgruppen zur schriftlichen Abstimmung über die Prüfungsordnung „Notlösung Spurarbeit-Corona 2020“ auf.

Mit einer Zustimmung von 98,83% haben die Stimmberechtigten deutlich für die Durchführung der Notlösung votiert und so auch keinen Zweifel an der Wichtigkeit und Unverzichtbarkeit der Anlagenüberprüfung der Junghunde gelassen. Der Deutsch-Kurzhaar-Verband mit eigener PO, und die Spezialzuchtvereine stellen durch geeignete Anpassung der Prüfungs- bzw. Zulassungsbedingungen ebenfalls sicher, dass der Prüfungsjahrgang 2020, trotz erheblicher Schwierigkeiten, der Jagd und der Zucht nicht verloren geht.

Die PO „Notlösung Spurarbeit-Corona 2020“ regelt die Prüfung der jungen Hunde auf der Hasenspur, die Überprüfung des Lautes und der Schussfestigkeit im Zeitraum 16.7.2020 bis 15.11.2020. Die PO wird in den nächsten Tagen auf der Homepage des JGHV veröffentlicht und im Juniheft des Verbandsorganes „Der Jagdgebrauchshund“ abgedruckt.

Das Präsidium des JGHV bedankt sich bei seinen Mitgliedsvereinen für die beeindruckende Geschlossenheit, mit der sie hinter der für das Jahr 2020 gefundenen Notlösung stehen und wünscht allen Beteiligten einen reibungslosen und erfolgreichen Prüfungsablauf.

Link zur Prüfungsordnung „Notlösung Spurarbeit-Corona 2020“

Genehmigung der Ausbildungskurse für Jagdgebrauchshunde in Bayern

https://www.jghv.de/index.php/254-bayern-genehmigung-der-ausbildungskurse-fuer-jagdgebrauchshunde

Auf Anfrage des JKA Bayern hat die Bayerische Staatsregierung bestätigt, dass im Freistaat wieder Ausbildungskurse für Jagdgebrauchshunde stattfinden dürfen. JKA-Präsident Frank Wagner dankt der bayerischen Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber, Gesundheitsministerin Melanie Huml, Staatsminister Joachim Hermann und Staatssekretär Gerhard Eck aus dem Bayerischen Innenministerium, sowie dem jagdpolitischen Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, Alexander Flierl, im Namen des Jagdhundewesens in Bayern für Ihr Engagement in dieser Sache.

Siehe Link für weitere Informationen: https://www.jgv-bayern.eu/wp-content/uploads/JKA-Bayern_PR-Mitteilung_Hundekurse-wieder-erlaubt_11-05-2020.pdf

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Gertrud Helm
Geschäftsführerin JKA Bayern

Absage der Vorm-Walde-HZP 2020

siehe Link: https://www.grossermuensterlaender.com/verband/blog/2020/05/06/absage-der-vorm-walde-hzp-2020/

Nach langem Ringen haben auch wir – wie schon andere Jagdbrauchshundezuchtverbände zuvor – beschlossen, unsere diesjährige Vorm-Walde-Zuchtausleseprüfung abzusagen, die am 9.+10.10.2020 in Düren stattfinden sollte. Dies wurde nun gemeinschaftlich von der ausrichtenden Landesgruppe Rheinland und dem VGM beschlossen. Es ist sehr gründlich überlegt worden, ob die Durchführung in dieser besonderen Situation der andauernden Corona-Pandemie sinnvoll und sicher möglich wäre.

Folgende Überlegungen haben uns dabei geleitet:

Die Pandemie hat bereits zur Absage all unserer VJPen geführt. Es kann bis heute keine Aussage getroffen werden, ob eine Durchführung der HZPen, die nach den Zulassungsregeln die Voraussetzung für eine Meldung zur Vorm-Walde-Prüfung ist, in irgendeiner Form möglich sein wird.

Für die VJP wurde bereits eine Notlösung kommuniziert, um die Spurarbeiten der Hunde bewerten und die heraus wichtigen Erkenntnisse über die Eigenschaften des Zuchtjahrgangs ziehen zu können. Diese sind für die Steuerung der Zucht enorm wichtig. Sollten auch die HZPen im Vorfeld nicht durchführbar sein, so würde die Arbeit an der lebenden Ente ebenfalls nur noch über eine „Notlösung Ente“ bewertet werden können. Ob dies in der Kürze der Zeit zwischen einer ausfallenden HZP und der Vorm-Walde-HZP durchführbar wäre, ist äußerst fraglich.

Es kommt hinzu, dass in unseren Bundesländern und im Ausland unterschiedliche Bestimmungen des Umgangs mit der Corona-Pandemie erlassen wurden und dass auch die Pandemie hier sehr verschieden verläuft. Daraus folgt, dass die Führer sehr ungleiche Voraussetzungen haben, ihre Hunde auf die Prüfung vorbereiten zu können. Auch, wenn jetzt gerade schon Lockerungen in Kraft treten und dies aktuell Besserung verheißt, so werden doch weitere Ansteckungswellen erwartet. Und es sind regional immer wieder sehr restriktive Beschränkungen möglich. Dies benachteiligt insbesondere die unerfahrenen Hundeführer mit ihren Hunden, denn das gemeinsame Training unter Anleitung in den Übungsgruppen ist teils nur sehr eingeschränkt möglich, teils gar nicht. Unter den gegebenen Umständen würden wir im Zweifelsfall bei der Durchführung der Prüfung Äpfel mit Birnen vergleichen. Die Aussagekraft einer solchen Prüfung müsste daher in Frage gestellt werden. Zudem würde ein Teil der potentiellen Teilnehmer möglicherweise aufgrund gerade geltender Beschränkungen nicht teilnehmen können.

Ferner kommen zusätzliche Aspekte hinzu. Selbst, wenn jetzt schon Reisebeschränkungen aufgehoben werden, so ist es unklar, ob sie im Rahmen von einer zweiten oder dritten Ansteckungswelle nicht plötzlich wieder eingeführt werden. Es würde ein erhebliches finanzielles Risiko für die Teilnehmer, die ausrichtende Landesgruppe und den VGM insgesamt bestehen, wenn wir die Ausrichtung weiterverfolgen. Und was wäre eine Vorm-Walde-HZP, wenn am Ende nur eine Handvoll Teilnehmer dabei sein könnten?

Wir können heute nicht sagen, ob die Unterbringung der Teilnehmer aus dem In- und Ausland überhaupt möglich wäre, wenn Hotels zwischenzeitlich keine Gäste aufnehmen dürften. Wir wissen aber mit Gewissheit, dass eine Durchführung der Prüfung nur unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln möglich wäre. Gesellige Abende gemeinsamen Feierns im Kreis unserer GM-Familie wären nicht möglich oder eben nur unter Einhaltung eben dieser Regeln. Welch ein Verlust für unser GM-Familienfest!

Zudem: Ein nicht unerheblicher Teil unserer Teilnehmer, Richter und Zuschauer gehören den Risiko- oder den Hochrisikogruppen an. Wir tragen hier besondere Verantwortung, dass wir sie nicht unnötiger Gefahr aussetzen. Wir können heute nicht wissen, wie sich die Ansteckungszahlen – und damit die Ansteckungsgefahr – weiterentwickeln, zudem wissen wir, dass sie regional sehr unterschiedlich sein können und es sehr plötzlich zu äußerst dynamischen Entwicklungen kommen kann.

Und sollte sich auch nur ein Teilnehmer unserer Veranstaltung im Eifer des Gefechts aufgrund nicht eingehaltener Abstands- oder Hygieneregeln mit dem Corona-Virus infizieren, so wären wir als Veranstalter hierfür haftbar. Dieses Risiko können und wollen wir nicht tragen.

In Anbetracht all dieser Überlegungen sind wir schweren Herzens zu der Entscheidung gekommen, die diesjährige Vorm-Walde-HZP abzusagen.

Allen beteiligten Mitgliedern, die bereits jetzt schon viel Engagement in die Vorbereitung investiert haben, möchten wir ganz herzlich danken. Wir bedauern die Absage außerordentlich, können aber am Ende nicht anders handeln.

Den Zuchtjahrgang werden wir jedoch nicht verlieren. Die schon beschlossenen bzw. in Vorbereitung befindlichen Notlösungen werden uns eine Beurteilung der Hunde für die Zucht sicherstellen. Wir werden entsprechend darüber informieren.

Passen Sie weiterhin gut auf sich und Ihre Mitmenschen auf, und bleiben Sie gesund!

Die Landesgruppe Rheinland und der Vorstand des VGM

Sicherung des Zuchtjahrgangs in Anbetracht der Corona-Pandemie

siehe Link: https://www.grossermuensterlaender.com/verband/blog/2020/05/03/aktuelles-zum-zuchtgeschehen/

Von der Zuchtkommision wurden besondere Zuchtzulassungsbedingungen für Rüden und Hündinnen festgelegt.
Laut Beschluss der Zuchtkommission müssen alle Hunde, geworfen zwischen dem 01.10.2018 und 30.09.2019 einschließlich, die 2020 nicht auf der VJP geführt werden konnten und die aufgrund der Corona-Beschränkungen möglicherweise auch auf einer HZP nicht geführt werden können, ersatzweise folgende Bedingungen erfüllen:

Als Ersatz für eine VJP:
Auf einer vom JGHV im Mai vorgestellten Notlösung ist die Hasenspur im Bereich „Sehr gut“ zu erbringen, und die Schussfestigkeit ist nachzuweisen.

Als Ersatz für eine HZP: Falls auch die HZP wegen der Corona-Pandemie nicht geführt werden kann, wird es auch dort wohl eine Notlösung Ente geben. Bei der Notlösung Ente hat der Hund beim Stöbern hinter der lebenden Ente ein „Sehr gut“ zu erbringen, und die Schussfestigkeit im Wasser ist nachzuweisen.

Sollte es Pandemie-bedingt keine Möglichkeit zur Teilnahme an Zuchtschauen geben, werden die Hunde, die bis dito alle anderen Zuchtzulassungsbedingungen erfüllt haben, nach Terminvereinbarung im Form und Haarwert beurteilt werden.

Alle anderen Zuchtzulassungsbedingungen bleiben unverändert bestehen.

Otger Buß

– Verbandszuchtwart –

Handlungsempfehlungen der Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter

siehe auch Link: https://www.jghv.de/index.php/248-handlungsempfehlungen-der-kompetenzgruppe-schwarzwildgatter

Handlungsempfehlungen der Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter zum Gatterübungsbetrieb in Zeiten der Corona – Pandemie

Grundlage für jegliche Aktivitäten an oder in den Schwarzwildgattern sind die behördlichen Vorgaben auf Bundes- und Landesebene, sowie die Allgemein-verfügungen der Landkreise, die einer permanenten Anpassung unterliegen. Nachzulesen unter folgendem Linkhttps://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/corona-massnahmen-1734724.

Die Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter empfiehlt, die Schwarzwildgatter nicht gänzlich für den Übungsbetrieb zu schließen. Die Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter unterstützt ausdrücklich die Vorgehensweise des JGHV auf die Frühjahrsprüfungen zu verzichten. Das betrifft aktuell auch die Durchführung von Brauchbarkeitsprüfungen der Länder und die Vergabe von Leistungszeichen in Schwarzwildgattern.

Fast alle deutschen Bundesländer sind mit mindestens einem anerkannten zertifizierten Schwarzwildgatter ausgestattet. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass die länderübergreifende Nutzung der Gatter weitestgehend eingeschränkt wird. Gattertourismus ist konsequent zu unterbinden!

Unter Berücksichtigung folgender Hinweise kann regional der Gatterbetrieb aufrechterhalten, beziehungsweise wieder aufgenommen werden:

Der Einsatz als Gattermeister/Übungsleiter soll freiwillig mit dokumentiertem Haftungsausschluss gegenüber dem Betreiber erfolgen. Gatterpersonal, das zur „Risikogruppe“ (Alter, Vorerkrankungen) zählt, sollte zum Selbstschutz möglichst nicht zum Einsatz kommen. Die Haftverzichtserklärungen der Hundeführer sollten bezüglich der Verhaltensregeln zum Corona – Virus ergänzt werden (Link siehe oben).

Die Gatter, bei denen die Anmeldung der Hundeführer bereits online erfolgt, können vor Abschluss des Anmeldevorganges neben den Datenschutzhinweisen, der Gatterordnung auch den Belehrungstext zum Corona – Virus hinterlegen. Bei diesem Verfahrensweg, hat der Gattermeister alle notwendigen Angaben zum Hund und Hundeführer und kann sich ausschließlich auf den praktischen Ablauf konzentrieren. Die manuellen Eintragungen im Gatterbuch und die Unterschriftsleistung können in diesem Fall unterbleiben. Auch die Überweisung des Beitrages kann online erfolgen. Ein Beispiel für diesen Verfahrensweg finden Sie unter www.jgv-ohv-um.de oder

www.ljv-sachsen.de/schwarzwildgatter

Für die Gatter, die über diese Möglichkeiten nicht verfügen, und diese auch nicht zeitnah einrichten können, empfehlen wir folgenden Verfahrensweg:

  • Die Einladung der Hundeführer sollte zeitlich gestaffelt, etwa im 20 Minuten-Takt erfolgen.
  • Je Übungsgatter reduziert, besser 4 als 6 Teilnehmer täglich, an maximal 3 Wochentagen.
  • Die individuelle Belehrung sollte sich auf das absolut notwendige Maß beschränken, aber in jedem Fall die Haftungsverzichtserklärung beinhalten, welche durch Unterschrift (eigener Stift!) quittiert wird.
  • Die Belehrung findet nicht in geschlossenen Räumen statt.
  • Die Eintragungen im Gatterbuch nimmt ausschließlich der Gattermeister/Übungsleiter vor. Er lässt sich die Dokumente (Impfpass, Jagdschein, Ahnentafel) kontaktlos vorzeigen.
  • Die Chipnummer muss in diesen Zeiten im normalen Übungsbetrieb nicht zwingend ausgelesen werden.
  • Brauchbarkeitsprüfungen der Länder werden analog den Empfehlungen des JGHV für die Rassezuchtvereine, in den Gattern bis auf Widerruf ausgesetzt. Dies betrifft auch die Vergabe von Leistungszeichen.
  • Es werden keine Gruppenübungstage veranstaltet, die Arbeit erfolgt ausschließlich individuell.
  • Es werden vorsorglich keine Besucher und Begleitpersonen zugelassen, weder im, noch außerhalb des Gatters.
  • Wahlweise kann Desinfektionsmittel bzw. Kanister mit Wasser und Seife bereitgestellt werden.
  • Am Ende einer Übung erfolgen keine umfangreichen Auswertungen. Es sollte sich auf wesentliche Hinweise bezüglich der Entwicklung des Hundes beschränkt werden.
  • Sicherheitsabstand zwischen den Teilnehmern einfordern (2m)! Gegebenenfalls Mundschutz tragen.

Die Schwarzwildgatter sind neben der wichtigen Einarbeitung der Hunde, eine kleine, aber sehr effektive Möglichkeit der Isolation und der „Coronadepression“ zu entrinnen. Gehen wir behutsam und vor allem verantwortungsbewusst mit dieser Gelegenheit um. Kommt es zu Ordnungswidrigkeiten und/oder Strafanzeigen wegen Fehlverhaltens, können die Auswirkungen nicht nur für den Einzelnen, sondern für die gesamte Jagdgebrauchshundesache, über die Zeit der Pandemie hinaus, fatal sein.

Der Vorstand der Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter wünscht Ihnen Weidmannsheil und ein gesundes Fortkommen. 

1.Vors.der Kompetenzgruppe Schwarzwildgatter

Maik Weingärtner